Hanseatic Bank GenialCard

Hanseatic GenialCard

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  • 25 Euro Startguthaben
  • Hanseatic Bank GenialCard VISA-Kreditkarte
  • Ist und bleibt kostenlos (keine Kartengebühr)
  • Bequeme Rückzahlung innerhalb von 4 Wochen
  • Sie haben die Wahl: 100% oder Teilrückzahlungen
  • Geringe Zinsen bei Inanspruchnahme der Teilzahlung
  • Sie erfahren in Echtzeit ob die Kreditkarte genehmigt ist
  • Bis zu 2.500 Euro Kreditrahmen – sofort
  • Sparen Sie in über 300 Online-Shops bares Geld
  • Wird in Fremdwährung bezahlt fallen 1,75% Gebühren an

Kreditkarten Check – Hanseatic Bank GenialCard

Die Hanseatic Bank startete ihren Werdegang mit der Gründung im Jahr 1969 als Kreditinstitut, welche das Warengeschäft vom Versandhaus Otto abwickelte. Zehn Jahre später, 1979, erhielt sie dann die Vollbanklizenz. 2005 verkaufte der Otto-Versand schließlich einen großen Anteil an das französische Kreditinstitut Société Générale. Mittlerweile spezialisiert sich die Hanseatic Bank auf Kredite und die Kreditkartenvermarktung. Im Produktrepertoire befindet sich eine gewisse Auswahl an Kreditkarten, unter anderem auch die Hanseatic Bank GenialCard.

Die GenialCard der Hanseatic Bank näher beleuchtet

Gebührenübersicht

  • Jahresgebühr: 0,- Euro dauerhaft
  • Jahresgebühr Partnerkarte: jährlich 9,00 Euro
  • Bargeldabhebungsgebühr: 3,00 Prozent vom Umsatz (mind.5,95 Euro)
  • Fremdwährungsgebühr: 1,75 Prozent vom Umsatz

Wissenswerte Details

  • Innerhalb der EU: kostenlose bargeldlose Zahlungen
  • Effektiver Jahreszins: 16,90 Prozent (variabel)

Alle Themen auf einen Blick

  • Alles rund um die Gebühren
  • Die Zusatzversicherungen und Rabattsysteme der Hanseatic GenialCard
  • Was tun bei Verlust der Kreditkarte?
  • Wie wird die Hanseatic Bank GenialCard gekündigt?
  • Fazit: Nicht zu unterschätzen

Die Hanseatic Bank GenialCard läuft ohne die Bindung an bestimmte Bedingungen und verlangt auch keine weiteren Kosten, wie Jahresgebühr etc. Damit diese Kreditkarte ausgestellt werden kann, ist lediglich eine gute Schufa-Auskunft wichtig. Bei der GenialCard handelt es sich um eine revolvierende Kreditkarte. Das bedeutet für den Inhaber, dass er getätigte Umsätze als Komplettsumme oder auch in Raten bezahlen kann. Ihm steht auch offen, Partnerkarten für Dritte zu beantragen. Diese kosten allerdings eine Jahresgebühr von 9,00 Euro.

Alles rund um die Gebühren

Bargeldauszahlungen am Automaten sind mit der Kreditkarte recht teuer. Für jede Auszahlung, egal ob am bankeigenen Automaten oder an fremden, wird eine Gebühr von 3,00 Prozent verlangt. Mindestens werden dabei 5,95 Euro gefordert. Wird Bargeld im EU-Ausland bezogen, kommt zu der 3,00 Prozent Abhebungsgebühr noch die 1,75 Prozent Fremdwährungsgebühr dazu. Im Endeffekt werden für diese Art von Transaktion dann 4,75 Prozent an Gebühren fällig. Im Vergleich zu anderen Anbietern, die weniger verlangen oder diesen Service kostenlos betrieben, ist diese Summe sehr hoch. Das Tageslimit der Barauszahlung liegt bei der Hanseatic Bank GenialCard bei 500,00 Euro. Möglicherweise haben gewisse Automatenbetreiber das Auszahlungslimit an ihren Automaten verringert. In solchen Fällen empfiehlt es sich, kleine Teilsummen abzuheben, oder auf Automaten anderer Anbieter umzusteigen.

Im Gegensatz zu anderen Anbietern sind Überweisungen vom Kreditkartenkonto auf das eigene private Girokonto kostenlos. Für Interneteinkäufe mit der Kreditkarte gilt das Gleiche. Wird in Onlineshops in Deutschland oder aus Ländern der EU eingekauft, fallen keine weiteren Gebühren an. Handelt es sich allerdings um gelieferte Produkte aus den USA oder China, kommt die Fremdwährungsgebühr von 1,75 Prozent vom Umsatz bei der Zahlung zum Tragen.

Ratenrückzahlung mit der Hanseatic Bank GenialCard

Inhaber bekommen auch mit der Hanseatic Bank GenialCard die Chance, getätigte Umsätze als Komplettsumme zu begleichen oder die flexible Ratenzahlung in Anspruch zu nehmen. Bei den Teilbeträgen handelt es sich jeweils um eine Mindestsumme von 3,00 Prozent vom Gesamtumsatz, mindestens allerdings 20 Euro. Natürlich können auch jederzeit Sondertilgungen vorgenommen werden. Die Eröffnung eines neuen Kontos ist dafür nicht notwendig. Alle Transaktionen können über ein bereits bestehendes Konto laufen, welches bei der Beantragung als Referenzkonto angegeben wird. Der Verfügungsrahmen der Kreditkarte richtet sich nach der Bonität und kann dementsprechend auch geändert werden. Wer Teilzahlungen in Anspruch nimmt, sollte die dafür anfallenden Sollzinsen beachten. Mit einem effektiven Jahreszins von 16,90 Prozent, liegt dieser recht hoch. Dementsprechend fallen Teilzahlungen bei der Hanseatic Bank im Vergleich recht teuer aus.

Die Zusatzversicherungen und Rabattsysteme der Hanseatic GenialCard

Auch in diesem Kreditkartenangebot können Inhaber auf versicherungstechnische Unterstützung vertrauen und Rabatte bei Einkäufen oder auf Reisen in Anspruch nehmen. Diese Sonderleistungen erweisen sich meist als sehr praktisch. Was kostenpflichtige Zusatzversicherungen angeht, sollte der Kunde im Vorfeld überlegen inwieweit sich diese Versicherung für ihn rechnet oder ob er auf andere Art und Weise günstiger für den angegebenen Fall versichert werden kann.

Im Paket enthalten sind folgende optionale Versicherungen:

  • SicherKreditkarte
  • SicherPortemonnaie

Bei der SicherKreditkarte handelt es sich um eine kreditkartengebundene Versicherung. Sie tritt ein, wenn der Karteninhaber unverschuldet zahlungsunfähig wird, zum Beispiel durch Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder im Todesfall. Die Kosten betragen 0,89 Prozent vom negativen Kartensaldo pro Monat.

Mit SicherPortmonnaie wird mit 30,00 Euro jährlich der Inhaber vor einem Verlust, einem Diebstahl und einem Missbrauch der Kreditkarte geschützt. Im Preis inbegriffen sind auch der Verlust von Ausweispapieren oder dem Haustürschlüssel, sowie ein Bargeldraub.

Vor dem Abschluss einer dieser optionalen Zusatzversicherungen, sollten Interessenten sich vorher genau informieren – gerade was den Ernstfall angeht. Die Betreiber der Kreditkarten sind oft auch selbst versichert und stellen gewisse Bedingungen, wenn ein Kunde aufgrund eines Kartenverlustes die Dienste der Versicherung annehmen möchte. Oft beziehen sich die Bedingungen auf das Eigenverschulden des Kunden. Im Falle eines nachgewiesenen Missbrauchs können Betreiber somit auch ohne Zusatzversicherung Kosten erstatten.

Die Kreditkarte bietet folgende Rabattsysteme an:

  • Geld-Zurück-Garantie (Shopping Cashback)
  • Reiserabatt

Mit der Hanseatic Bank GenialCard bekommen die Inhaber eine Chance auf 15 Prozent Cashback. In über 80 verschiedenen Partnershops, wie Otto, Zalando, Ikea und H&M, sowie in 300 weiteren Onlineshops bietet das Gutscheinportal diese Möglichkeit.

Der Reiserabatt bietet seinen Kunden 5 Prozent Ermäßigung, sofern über das Partnerportal „Urlaubplus“ gebucht wurde. Der Rabatt kann auf Kreuzfahrten, Mietwagen, Ferienhäuser und Pauschalreisen angewendet werden, sofern natürlich die Bezahlung über die GenialCard erfolgt ist.

Was tun bei Verlust der Hanseatic Bank GenialCard?

Seine Kreditkarte zu verlieren versucht jeder natürlich zu vermeiden. Dennoch kann es durch eigenes Verschulden oder durch Entwendung Dritter passieren, dass sie vermisst wird. Was ist also in solch einem Fall zu tun? Ein schnelles Handeln und eine gute Zusammenarbeit mit allen Parteien sind sehr hilfreich.

Alle wichtigen Schritte auf einen Blick:

  • Kreditkarte sperren
  • Dokumentation des Verlustes und Schaltung einer Anzeige
  • Dokumentation aller Unternehmungen und Belege
  • Bankinstitut informieren

Kreditkarte sperren

Im Normalfall gilt eine allgemeine Sperrnummer, die (+49)116 116, wo alle möglichen Karten kostenlos zu jederzeit gesperrt werden können. Die Hanseatic Bank schließt sich von der Nummer allerdings aus und stellt seinen Kunden eine eigene Sperrhotline zur Verfügung. Diese ist ebenfalls kostenlos und zu jeder Zeit zu erreichen. Folgende Nummer ist im Ernstfall innerhalb Deutschlands zu wählen: 040/600 096 422. Wird vom Ausland aus angerufen, ist die Ländervorwahl (+49) anstelle der ersten Null (0) zu wählen. Wie bereits erwähnt, ist die Notrufnummer an sich kostenlos. Es könnten allerdings vom Telefonanbieter Gebühren anfallen, sofern der Anruf aus dem Ausland getätigt wurde.

Dokumentation des Verlustes und Schaltung einer Anzeige

Eine gute Dokumentation ist sehr wichtig. Alles, was die Meldung des Verlustes betrifft oder sonstige Unternehmungen in der Sache sollten festgehalten werden. Ebenso der Zeitpunkt des Verlustes und die Aufgabe des Sperrnotrufes sind für die Dokumentation wichtig. So kann der Betroffene jederzeit nachweisen, dass alle wichtigen Schritte unternommen wurden. Sehr zeitnah sollte dann auch eine Anzeige gegen Unbekannt bei der nächsten Polizeistation aufgegeben werden.

Dokumentation aller Unternehmungen und Belege

Ein wichtiger Aspekt bei einem Verlust der Kreditkarte ist eng mit der Polizei zusammenzuarbeiten. Darunter versteht sich auch eine genaue Dokumentation aller bereits gegangenen Schritte und das Sammeln der erbrachten Belege. Der Name des Polizeibeamten, sowie eine Kopie oder ein Durchschlag der Anzeige sollte auch vermerkt und aufbewahrt werden. Smartphone Besitzer können zusätzlich noch einen Screenshot der Anruferliste erstellen, um die Absetzung des Notrufes zu dokumentieren, sowie alle anderen aus- und eingehenden Anrufe zu diesem Thema. Für eine gute Kooperation und womöglich später auftauchende Fragen ist jeder somit gut ausgerüstet.

Folgende Daten sollten mindestens festgehalten werden:

  • Zeitpunkt des Kartenverlustes und des getätigten Sperrnotrufes
  • Name des bearbeitenden Beamten bei der Polizei
  • Durchschlag oder Kopie der Anzeige aufbewahren
  • Screenshot der Anruferliste bei Smartphones
  • Andere möglich wichtig erscheinende Daten und Dokumente

Bankinstitut informieren

Sobald der Verlust der Hanseatic Bank GenialCard bemerkt wurde, ist auch die Hanseatic Bank relativ zeitnah zu informieren. Dem Betroffenen werden daraufhin Schadensunterlagen zugeschickt, die ausgefüllt und an die Bank zurückgegeben werden müssen. Alles kann parallel zu den anderen erwähnten Schritten erfolgen. Daraufhin sollten die Kreditkartenabrechnungen genau kontrolliert werden. Auf diese Art und Weise können schnell unbekannte Buchungen und Ausgaben entdeckt und gemeldet werden. Generell wird empfohlen, die Rechnungen regelmäßig zu kontrollieren.

Wie wird die Hanseatic Bank GenialCard gekündigt?

Jeder Kunde, der eine Hanseatic Bank GenialCard besitzt hat natürlich auch ein Recht darauf, seine Karte zu kündigen. Schließlich herrscht keine Lebenslange Bindung an die Kreditkarte. Die Kündigungsgründe können unterschiedlich sein. Möglicherweise hat sich die finanzielle Situation geändert oder die Serviceleistungen entsprechen nicht mehr den Vorstellungen und Bedürfnissen des Kunden, weshalb dieser eine andere Karte ins Auge fasst. Eine Kündigung kann dementsprechend immer vorgenommen werden und lässt sich schnell, ohne lange Wartezeit oder Frist durchführen. Es sind lediglich folgende Aspekte zu beachten:

  • Wie wird eine Kündigung vollzogen?
  • An wen geht die Kündigung?
  • Muss eine Kündigungsfrist eingehalten werden?

Wie wird eine Kündigung vollzogen?

Die Kündigung erfolgt als schriftliches Dokument und wird am besten per Einschreiben an das zuständige Finanzinstitut, in diesem Falle die Hanseatic Bank, geschickt. Es ist wichtig, dass im Schreiben folgende Punkte aufgeführt werden:

  1. Vor-und Nachname des Kreditkartenbesitzers
  2. Gültigkeitsdauer der Karte
  3. Kartennummer
  4. Zeitpunkt/Stichtag der Kündigung
  5. Einzugsermächtigung widerrufen
  6. Um eine Eingangsinformation der Kündigung mit Datum bitten

Der Hintergrund der Kündigung muss in dem Schreiben nicht mit aufgeführt werden. Nach Inkrafttreten der Kündigung müssen die Kreditkarten entwertet dem Bankinstitut zurückgegeben werden. Wer seine Karte bis zur Endgültigkeit seiner Kündigung nicht mehr gebrauchen möchte, kann diese entwertet (z.B. durch Zerschneiden) dem Kündigungsschreiben beigefügt werden. Dieses Verfahren ist legitim und wird häufig genutzt.

An wen geht die Kündigung?

Steht eine Kündigung im Raum, muss diese bei dem jeweiligen Kreditinstitut durchgeführt werden, welches für die Kreditkarte zuständig ist. In diesem Fall geht das Kündigungsschreiben also direkt an die Hanseatic Bank. Die Kündigung kann nicht direkt über Mastercard oder Visa ablaufen. Diese Institute haben nichts mit dem Vertrieb der Kreditkarten zu tun. Die Aufgabe obliegt den einzelnen Banken.

Muss eine Kündigungsfrist eingehalten werden?

Nach Eingang der schriftlichen Kündigung ist der noch offenstehende Restsaldo sofort fällig. Dementsprechend ist auch die Kündigung ab dem Zeitpunkt gültig. Eine Kündigungsfrist gibt es demnach nicht.

Fazit: Nicht zu unterschätzen

Die Hanseatic Bank GenialCard ist für den Verbraucher aufgrund der gebührenfreien Nutzung, der Versicherungen und Rabattsysteme recht interessant. Die bargeldlose Zahlung im Euro-Raum ist kostenlos. Lediglich im EU-Ausland wird eine Fremdwährungsgebühr verlangt. Ein eindeutiger Minuspunkt ist allerdings die Barauszahlung am Automaten, sowie die anfallenden Zinsen bei der Ratenzahlung. Im Vergleich zu anderen Anbietern fallen diese recht hoch aus. Die Ratenzahlung sollten sich Karteninhaber dementsprechend gut überlegen. Zudem eignet sich die Karte eher für bargeldlose Zahlungen.

Vorteile

  • Ratenzahlungen möglich
  • Zusatzversicherungen (optional)
  • Keine Grundgebühren
  • Rabatte und Cashback

Nachteile

  • Bargeldbezug relativ teuer
  • Hohe Sollzinsen