Kreditkarten – alles was Sie wissen sollten

Kreditkarten gelten als sehr beliebtes Zahlungsmittel in allen Ländern der Welt. Sie können im stationären Handel, aber auch bei Online-Käufen eingesetzt werden. Die Zahlungen gelten als sehr sicher. Wie es der Name schon sagt, war die klassische Kreditkarte an ein separates Konto mit einem persönlichen Verfügungsrahmen gebunden. Dieses Kreditkartenmodell gibt es bis heute. Neben der klassischen Kreditkarte gibt es jedoch weitere Modelle, die dem Namen der Karte nicht mehr gerecht werden, weil sie genau genommen keinen Kredit gewähren. Da Kreditkarten als das Zahlungsmittel gelten, welches weltweit die höchste Akzeptanz besitzt, sind sie längst nicht mehr Kunden vorbehalten, die sehr gut verdienen oder eine sehr gute Bonität nachweisen können. Auch Kunden mit kleinem Einkommen können eine Kreditkarte beantragen. Diese gewähren aber keinen Kredit, sondern müssen vorher aufladen werden oder sind an ein Girokonto gebunden.

Klassische Kreditkarten mit hohen Zinsen

Die klassische Kreditkarte ist mit einem separaten Konto verbunden. Dabei handelt es sich um ein Kreditkonto, auf dem ein Rahmenkredit liegt. Dieser kann nach Bedarf abgerufen werden und hat keine feste Laufzeit. Der Vorteil liegt darin, dass der Kunde selbst entscheidet, wann er den Kredit nutzen möchte und wie viel Geld er benötigt. Zinsen werden nur für den tatsächlich in Anspruch genommenen Betrag fällig. Der Kunde hat außerdem die Möglichkeit, auf das Kreditkonto Geld einzuzahlen und so die Einkäufe aus dem Guthaben zu tätigen. Auch dann fallen keine Zinsen an.

Da es sich um einen Rahmenkredit handelt, ist der Zinssatz grundsätzlich höher als bei einem klassischen Ratenkredit. Aus diesem Grund eignen sich Kreditkarte für größere Anschaffungen, die für einen längeren Zeitraum abgezahlt werden sollen, nicht. Hier ist der Ratenkredit mit seinen günstigeren Zinsen vorteilhafter. Für kleinere Anschaffungen oder die Überbrückung von Engpässen gewähren viele Kreditinstitute einen 1.000-Euro-Kredit, der deutlich günstiger ist als eine Kreditkarte.

Rückzahlung des Saldos bei klassischen Kreditkarten

Der Kunde kann das Kreditkonto im Rahmen der eingeräumten Verfügung nutzen. Dieser Verfügungsrahmen orientiert sich an der Bonität des Kunden und an dem Einkommen. Die Rückzahlung gestaltet sich ebenso flexibel wie die Inanspruchnahme. Der Kunde hat die Möglichkeit, den gesamten Betrag am Monatsende von seinem Girokonto einziehen zu lassen. In diesem Fall werden bei einigen Kreditkartenanbietern keine Zinsen fällig. Alternativ wird der Betrag in Raten beglichen. Die Höhe der Raten kann der Kunde selbst festlegen. Oftmals wird jedoch ein Mindestbetrag von der kreditgebenden Bank gefordert.

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