Mit diesen Kreditkarten und Girokonten starten Sie 2019 durch

Welche Girokonten und Kreditkarten in 2019 empfehlenswert sind

Das neue Jahr 2019 hat begonnen und viele nehmen nun die Vorsätze in Angriff, die sie sich dieses Jahr gesetzt haben. Häufig geht es dabei um das Thema Gesundheit oder einfach mehr Zeit zu haben. Doch wie sieht es in puncto Finanzen aus? Zwar haben Verbraucher auch hier Vorsätze, wie „weniger Geld ausgeben“ oder „endlich mal was nebenbei sparen“, aber das ist zu allgemein gehalten. Konkrete Vorsätze und Lösungsstrategien müssen her, damit aus dem Vorsatz auch was wird.

Ein (mehr oder weniger) bekannter Spruch sagt: „Was du nicht in den ersten drei Tagen umsetzt, dass setzt du auch nicht in den nächsten drei Jahren um.“

Eine gute Möglichkeit, um mit den finanziellen Vorsätzen fürs Jahr 2019 zu starten, ist der Check des eigenen Kontos und Kreditkarte. Dabei geht es weniger um den Kontostand als viel mehr darum, bei welcher Bank man sein Konto bzw. Kreditkarte führt. Der eine oder andere Leser hat sich vielleicht sogar schon einen Kontowechsel vorgenommen. Doch welche Bank soll es sein?

Seit Jahren auf hohem Niveau: DKB, ING sowie comdirect

Es gibt einige Direktbanken, die schon seit vielen Jahren beweisen, dass ein erstklassiger Kundenservice sowie eine günstige Preisstruktur sich keineswegs gegenseitig ausschließen müssen. Es stimmt zwar, dass Kunden der DKB, ING sowie comdirect keine Filialen aufsuchen können, um sich vor Ort beraten lassen zu können. Doch der Kundenservice via Telefon, Mail oder Chat ist für viele Verbraucher absolut ausreichend.

Passend zum Jahresbeginn bietet die ING bis zum 31. Januar eine Prämie von 75 Euro für die erstmalige Girokontoeröffnung. Die comdirect bietet sogar 100 Euro, plus eine monatliche Gutschrift von 2 Euro.

Voraussetzung für die ING Prämie ist, dass der neue Kontoinhaber in den ersten vier Monaten mindestens zwei Mal in Folge sein Gehalt/Rente in Höhe von 1.000 Euro oder mehr auf das neue Konto überweisen lässt. Der ING Bonus wird dann automatisch auf das dazugehörige Tagesgeldkonto überwiesen. Bei der comdirect sind dagegen nur einige Transaktionen Voraussetzungen.

Ein Wechsel des Girokontos zu einer der drei oben genannten Banken können wir in jedem Fall empfehlen. Alle Kreditinstitute haben gemeinsam, dass die Kontoführung dauerhaft kostenfrei ist. Außerdem erhalten Kontoinhaber eine kostenlose Kreditkarte dazu. Hinzu kommt, dass die drei Banken es ermöglichen, zumindest unter bestimmten Umständen, innerhalb der Euro-Zone gebührenfrei Geld abzuheben. Bei der DKB und comdirect ist das ggf. sogar weltweit möglich. Eine Aufstellung der gängigen Kreditkartengebühren gibt es z.B. übersichtlich auf Finanziero.de.

Comdirect und ING auch zum Vermögensaufbau ideal

Abgesehen vom neuen Girokonto sowie der dazugehörigen Kreditkarte, könnte auch der Vermögensaufbau bzw. die Vermögensoptimierung ein neuer Vorsatz fürs Jahr 2019 sein. Die DKB, ING sowie comdirect bieten neben dem Girokonto auch ein gebührenfreies Wertpapierdepot. Unsere Erfahrung zeigt, dass die comdirect hier jedoch die Nase vorn hat, insbesondere was den Vermögensaufbau betrifft. Dort Kunden können bereits ab 25 Euro monatlich in Aktien, Fonds, ETFs und Zertifikate sparen. Die Gebühren betragen dabei lediglich 1,50 Prozent. Bei einer monatlichen Sparrate wären das gerade mal zwischen 37 und 38 Cent! Hinzukommt, dass die comdirect ein umfassendes Angebot an kostenlosen ETF Sparplänen in petto hat. Mit anderen Worten, hier fallen dann keine Gebühren für den Kauf an.

Wer sich also in Sachen Finanzen Einiges für 2019 vorgenommen hat, sollte auf eine der beiden Banken zurückgreifen. Ganz abgesehen davon, lassen sich im Gegensatz zu einer Filialbank auch noch eine Menge Kontoführungsgebühren sparen. Eine Ersparnis von 100 Euro und mehr im Jahr ist locker drin.

Fintechs: Neue Sterne am Himmel?

FinTechs oder Fintech Unternehmen sind Firmen, die eine Art Kombination aus Finanzservice und Technologie bilden. Rechtlich gesehen können sie auch eine Bank darstellen, sofern sie über die erforderlichen Lizenzen verfügen. Der Unterschied zu einer „klassischen Bank“ ist jedoch der, dass der Fokus und die Grundlage eine ganz andere sind. Bei einem Fintech Unternehmen ist die Grundlage die IT-Struktur. Häufig stammen die Gründer daher auch eher aus dem Bereich der IT und nicht zwangsweise aus dem Bankensektor. Es handelt sich dabei also um eine IT-Firma im Bankensektor. Und nicht um eine Bank mit angeschlossener IT-Abteilung.

Nicht jedes Fintech Unternehmen ist eine Firma, die direkt Produkte oder Dienstleistungen aus dem Girokonto- bzw. Kreditkartensegment entwickelt. Die meisten Fintech’s werden unseren Lesern vermutlich auch nicht viel sagen. Im Folgenden möchten wir mal einige – aus unserer Sicht – empfehlenswerte Unternehmen aus dieser Branche betrachten, die vorwiegend im Privatkundensegment tätig sind.

N26: Hat sich viel vorgenommen

N26 wurde 2015 gegründet und hat bereits über 1 Million Kunden in mehreren Ländern Europas. In naher Zukunft soll auch der Start in den USA erfolgen. Obwohl N26 (früher Number26) das Bankwesen revolutionieren möchte, ist sie dennoch nicht eine Bank für Jedermann. Insbesondere technikaffine Verbraucher sind die Zielgruppe des Fintech Unternehmens. So können Kunden ihre Karte beispielsweise selbst in der N26 App sperren und entsperren. Auch eine Umsatzanzeige in Echtzeit sowie eine Push-Benachrichtigung aufs Smartphone wurde implementiert, etwas, was die meisten anderen Banken nicht zu bieten haben.

Fidor Bank: Mehr als nur ein Girokonto

Eine weitere moderne europäische Bank ist die in München beheimatete Fidor Bank. Fidor bietet ein umfangreiches modernes Spektrum an Bankprodukten und Dienstleistungen. Beispielsweise gibt es hier ein kostenloses Girokonto für Geschäftskunden, inklusive kostenlosen Transaktionen, was nicht die Regel darstellt! Zudem überzeugt uns Fidor mit Innovationen wie dem Speed-Dispo oder dem Geldnotruf. Kunden, die ihr Gehaltskonto bei der Fidor Bank haben, erhalten auf Wunsch (und Bonität vorausgesetzt) einen Dispo innerhalb von nur 60 Sekunden. Das nennen wir mal sportlich. Auch der Fidor Ratenkredit wird, sofern er genehmigt ist, innerhalb von Sekunden auf dem Girokonto gutgeschrieben.

Curve und Revolut: Revolution im Bankensektor?

Zwei Fintech Unternehmen, die insbesondere im Kreditkartenmarkt aktiv sind, sind Curve und Revolut. Mit der Curve Kreditkarte und der dazugehörigen App können Verbraucher mehrere bereits vorhandene Kreditkarten hinterlegen. Im Geschäft bezahlen sie dann direkt mit der Curve Karte. Abgerechnet wird jedoch über die hinterlegte Kreditkarte. Nun mag man sich fragen, wozu dieser Umweg? Das Besondere dabei ist, dass der Kunde auch im Nachhinein einen Umsatz einer anderen Karte zuordnen kann, selbst noch Tage danach.

Mit Revolut erhalten Verbraucher einen Anbieter, bei dem sie neben dem klassischen Girokonto auch kostenfreie Möglichkeiten zum Währungstausch, P2P Zahlungen sowie dem Handel mit Kryptowährungen erhalten.

Fazit: Auch 2019 werden Fintech’s wohl nur Ergänzung bleiben

Die Beschreibung der hier genannten Fintech’s ist natürlich nur sehr spärlich. Häufig haben sie viel mehr zu bieten als auf den ersten Blick deutlich wird. Fakt ist aber, dass sich nur die allerwenigsten Fintech Unternehmen als Hauptbankverbindung eignen. Die Zielgruppe ist häufig recht speziell. Denn in der Regel sind auch einige wichtige Funktionen (noch) nicht vorhanden. Abhängig ist das selbstverständlich in erster Linie von den Ansprüchen des Verbrauchers.

Unsere Empfehlung lautet daher auch für 2019, auf die bewährten Direktbanken DKB, ING oder comdirect zu setzen. Sie sind aus unserer Sicht ein gute Mischung aus Bank und Moderne. Gleichzeitig können Kunden insbesondere bei der comdirect mit nur geringem Aufwand den Vermögensaufbau bzw. die Vermögensoptimierung vorantreiben. Einer Zweitbankverbindung in Form von N26 oder Fidor spricht nichts dagegen. So könnten Verbraucher das beste aus zwei Welten nutzen.

Wollen Sie Ihre Bankverbindung wechseln? Denken Sie daran: Nutzen Sie die nächsten 3 Tage, um Ihren Vorsatz in die Tat umzusetzen. Ein Girokonto wechseln ist mittlerweile viel einfacher als Sie denken. Der neue Anbieter wird Sie dabei unterstützen und den Wechsel so einfach wie möglich gestalten. Wenn Sie sich für eine Direktbank entscheiden, können Sie alles sofort online innerhalb von ca. 20 bis 30 Minuten erledigen.