Santander SunnyCard

ACHTUNG: Die SunnyCard der Santander Bank wird so nicht mehr angeboten, da es mittlerweile deutlich attraktivere Angebot auf dem Markt gibt. Die Santander Bank bietet seit geraumer Zeit eine wirklich erstklassige Kreditkarte an – die Santander 1Plus Visa-Card. Dieser redaktionelle Testbericht ist über die SunnyCard verfasst, Sie finden jedoch alle wichtigen Eigenschaften der 1Plus Visa-Card gleich unter diesem Text in der Tabelle. Das Angebot ist fast bedingungslos kostenlos und daher uneingeschränkt zu empfehlen:

Santander 1Plus Visa Card

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  • Fast komplett gebührenfrei
  • Santander 1Plus VISA-Kreditkarte
  • Ist und bleibt kostenlos (keine Kartengebühr)
  • Bequeme Rückzahlung innerhalb von 4 Wochen
  • Sie haben die Wahl: 100% oder Teilrückzahlungen
  • Geringe Zinsen bei Inanspruchnahme der Teilzahlung
  • Partnerkarte ebenfalls dauerhaft kostenlos
  • Weltweit kostenlos Bargeld abheben
  • Keine Fremdwährungsgebühr auf der ganzen Welt
  • Weltweit 1% Tankrabatt bei Bezahlung mit der 1Plus
  • Antrag wird nur bei guter Bonität genehmigt

Kreditkarten Check – Santander SunnyCard

Die Santander Group hat sich im Laufe der Jahre zu einem der größten Bankunternehmen weltweit etabliert. Die Santander Consumer Bank AG ist beispielsweise eine Zweiggesellschaft der Santander Group. In Deutschland kümmern sich rund 3.800 Mitarbeiter um die Wünsche und Bedürfnisse von nahezu 6,4 Millionen Kunden. Im Unternehmen werden unterschiedliche Arten von Finanzierungen angeboten. Neben dem wichtigen Geschäftszweig der Privatkredite, konzentriert sich die Bank auch um den Vertrieb und die Vermarktung von Kreditkarten. Ein Produkt ist zum Beispiel die Santander SunnyCard.

Ein Blick auf die Santander SunnyCard

Gebührenübersicht

  • Jahresgebühr: 0,- Euro dauerhaft
  • Jahresgebühr Partnerkarte: 0,- Euro dauerhaft
  • Bargeldabhebungsgebühr aus Guthaben: 1,00 Prozent
  • Bargeldabhebungsgebühren aus Kreditrahmen: 3,50 Prozent
  • Fremdwährungsgebühr: 1,75 Prozent

Interessante Details

  • Effektiver Jahreszins: 10,90 Prozent
  • Zinsfreie Zahlpause innerhalb der ersten 6 Monate

Themenübersicht

  • Santander SunnyCard und die Gebühren
  • Ratenzahlung: Flexibel und einfach zurückzahlen
  • Santander SunnyCard Rabatte
  • Was bei Verlust der Kreditkarte zu tun ist
  • Santander SunnyCard kündigen – so einfach geht’s
  • Fazit: Schlichtes Modell

Für die Inanspruchnahme der SunnyCard muss ein Referenzkonto hinterlegt werden. Dazu kann jedes bereits bestehende Konto vom Kunden dienen. Ein zusätzliches Girokonto nur für die Santander SunnyCard muss nicht abgeschlossen werden. Es steht dem Inhaber auch offen, einen gewissen Betrag im Vorfeld auf das Kreditkartenkonto zu überweisen, um es damit im Guthaben zu führen. Diese Option wirkt sich günstiger auf die Kosten für Bargeldabhebungen aus. Die SunnyCard ist eine revolvierende Kreditkarte. Teilzahlungen sind somit möglich, ähnlich wie bei einem Dispokredit. Werden Raten gewählt, muss zwar Sollzinsen zahlen, diese sind jedoch im Vergleich zu anderen Kreditkartenanbietern gering.

SunnyCard und die Gebühren

Die Kreditkarte wird ohne Jahresgebühr an den Kunden herausgegeben. Ebenso die optionale Partnerkarte. Sie ist an keine weiteren Voraussetzungen geknüpft, wie einem bestimmten Lohneingang, einem Mindestumsatz oder ähnlichem. Die Gebührenfreiheit besteht auch nicht nur im ersten Jahr, sondern auch in allen weiteren Jahren. Die einzigen Gebühren, die anfallen, sind die Fremdwährungsgebühr und die Bargeldabhebungsgebühr am Automaten.

Die Gebühren bei einer Transaktion am Geldautomaten, richten sich nach dem Guthaben auf der Santander SunnyCard. Die gewünschte Höhe an Bargeld kann zum einen vom Verfügungsrahmen der Kreditkarte stammen oder von einem im Vorfeld darauf gebuchten Guthaben. Die Gebühren unterscheiden sich je nach Art der Abbuchung. Bei Verfügungen vom Kreditrahmen wird eine Gebühr von 3,5 Prozent mit mindestens 5,75 Euro berechnet. Greift der Kunde auf sein Guthaben zurück, handelt es sich lediglich um 1,00 Prozent mit mindestens 5,25 Euro.

Zuzüglich zu jeder Abhebung fällt im Ausland, außerhalb der Euro-Zone, also auch in der Schweiz und in England, eine Fremdwährungsgebühr an. Diese beträgt bei der Santander SunnyCard 1,75 Prozent. Dieser Prozentsatz muss den Abhebungsgebühren mit dazu gerechnet werden. Schnell handelt es sich dann um 2,75 Prozent (Guthaben) oder 5,25 Prozent (Kreditrahmen). Bargeldabhebungen sollten also gut überlegt sein. Die Fremdwährungsgebühr wird auch bei bargeldlosen Zahlungen in einer Fremdwährung fällig.

Teilweise werden an Automaten sogenannte Nutzungsgebühren verlangt. Diese werden fällig, wenn an dem Geldautomaten Bargeld abgehoben werden soll und wird vom jeweiligen Anbieter veranschlagt. Nutzer bekommen jedoch während der Transaktion die zusätzlichen Kosten angezeigt und können so entscheiden, ob sie die Transaktion weiter fortführen möchten oder ob sie einen anderen Automaten ohne die Gebühr bevorzugen.

Ratenzahlung: Flexibel und einfach zurückzahlen

Auch eine Ratenzahlung ist mit der Santander SunnyCard möglich. Die einzelnen Raten betragen eine Mindesthöhe von 5 Prozent mit mindestens 25 Euro und werden dem angegebenen Konto abgezogen. Wurde der Kreditkartenvertrag erst abgeschlossen, gilt im ersten halben Jahr ein zinsfreies Zahlungsziel. Nach einem halben Jahr wird dann ein effektiver Jahreszins von 10,90 Prozent. Das ist vergleichbar mit einem Dispokredit. Zu beachten ist allerdings, dass die Teilzahlungen bei Erhalt der Karte bereits automatisch eingestellt wurden. Wer eine Komplettzahlung bevorzugt, muss die Ratenrückzahlung auf 100 Prozent hochsetzen oder den entsprechenden Betrag über eine Überweisung rechtzeitig ausgleichen.

Der effektive Sollzinssatz von derzeit 10,90 Prozent ist im Vergleich zu anderen revolvierenden Kreditkarten sehr gut. Zinssätze sind zwar grundsätzlich variabel, allerdings bewegen sich die Konditionen der Santander SunnyCard immer im vergleichsweise günstigen Bereich.

Ratenschutzversicherung

Bei Inanspruchnahme von Raten wird eine optionale Versicherung angeboten: die Ratenschutzversicherung. Diese schützt den Kunden vor einer Zahlungsunfähigkeit im Fall von unverschuldeter Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit und im Todesfall. Die ausstehenden Raten werden demnach übernommen. Für den Schutz wird eine monatliche Gebühr von 0,89 Prozent vom ausstehenden Betrag verlangt. Inwieweit sich das für den Kunden rechnet, sei dahingestellt. Möglicherweise lassen sich diese Situationen auch über andere Versicherungen günstiger absichern. Schließlich kommt auf das Jahr gerechnet eine recht große Summe dabei zusammen.

Santander SunnyCard Rabatte

Wie viele andere Kreditkarten auch, verfügt die SunnyCard über ein kleines Rabattsystem. Dieses bezieht sich auf Reisen, die mit der Santander SunnyCard getätigt werden. Bezahlt der Kunde seine Reise mit der Kreditkarte beim Kooperationspartner-Portal Urlaubplus GmbH, bekommt er für seine Reise 5,00 Prozent gutgeschrieben. Der Betrag wird nach Reiseantritt im Folgemonat auf dem Kreditkartenkonto zurückerstattet.

Was bei Verlust der SunnyCard zu tun ist

Wird die Kreditkarte vermisst, befindet sich so ziemlich Jeder in einem gewissen Schockzustand. Wie soll jetzt bezahlt werden? Wie kommt man an Bargeld? Besonders im Ausland, wenn hauptsächlich die SunnyCard von Nöten ist, stellen sich solche Fragen. Zum anderen steht dann auch die Sicherheit des eigenen Vermögens auf dem Spiel, sollte sich die Karte in den Händen unbefugter Dritter befinden. Damit ein größerer Schaden vermieden werden kann, sollten folgende Schritte beherzigt werden:

  • Sperrnotruf absetzen
  • Verlust dokumentieren und Anzeige aufgeben
  • Sammeln aller Belege und Festhalten aller unternommenen Schritte
  • Bank informieren

Die Punkte unterliegen keiner bestimmten Reihenfolge, abgesehen vom Sperren der Kreditkarte, was immer oberste Priorität hat. Sie sollten alle so zeitnah wie möglich nach dem Verlust unternommen werden.

Sperrnotruf absetzen

Nach einem Verlust ist es sehr wichtig, die SunnyCard so schnell wie möglich zu sperren, damit das Vermögen bewahrt werden kann. Falls es sich um einen Diebstahl handelt, wird die Kreditkarte damit in den Händen des Diebes unbrauchbar und er kann das Vermögen des Inhabers nicht mehr angreifen. Für viele Karten gilt eine allgemeine Sperrnummer, die (+49)116 116. Dennoch sind nicht alle Banken darunter gelistet. Viele Unternehmen bieten ihren Kunden einen eigenen Sperrnotruf an. Die Santander Consumer Bank ebenfalls. Die Sperrnummer lautet hier: 02161-2729889. Befindet sich der Kunde im Ausland wird einfach die Ländervorwahl (+49), anstatt der Null (0), vorher mitgewählt. Der Anruf erfolgt immer kostenlos. Lediglich bei Anrufen aus dem Ausland mag es zu einer Gebühr kommen.

Verlust dokumentieren und Anzeige aufgeben

Der Zeitpunkt des Verlustes, sowie die Aufgabe des Sperrnotrufes sind wichtig. So kann bei der nächsten Kreditkartenabrechnung festgestellt werden, ob unrechtmäßige Ausgaben getätigt wurden. Zudem kann so nachgewiesen werden, dass der Inhaber die nötigen Schritte unternommen hat. Eine Anzeige gegen Unbekannt auf der nächsten Polizeistation im Ort, sollte ebenfalls recht schnell erfolgen.

Sammeln aller Belege und Festhalten aller unternommenen Schritte

Eine gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Parteien, beispielsweise der Polizei, der Versicherung und der Bank, sollte gegeben sein. Eine gute Dokumentation und Sammlung aller Daten und Belege, sind gerade auch für eventuell später auftauchende Fragen wichtig. Dazu gehört, sich einen Durchschlag oder eine Kopie der Anzeige aushändigen zu lassen, den Namen des Polizeibeamten zu notieren, der den Fall bearbeitet und die Dauer des Gespräches auf der Polizeiwache. Für Smartphone Besitzer gilt der Tipp, einen Screenshot von der Anruferliste zu machen, der alle aus- und eingehenden Anrufe zu der Kreditkarte festhält.

Liste der wichtigsten Daten:

  • Verlustzeitpunkt
  • Zeitpunkt des Absetzens des Sperrnotrufs
  • Name des Polizeibeamten
  • Dauer des Gespräches auf der Polizeiwache
  • Anzeige als Kopie oder Durchschlag behalten
  • Anruferliste im Screenshot festhalten

Santander Bank informieren

Der Kartenverlust sollte ebenfalls als Info an die Santander Bank weitergeben werden. Daraufhin schickt diese dem Betroffenen die entsprechenden Schadensunterlagen zu. Die Unterlagen sind daraufhin auszufüllen und dem Bankinstitut wieder zurückzuschicken. Letztendlich sind nur noch die kommenden Kreditkartenabrechnungen zu überprüfen. Fallen Ausgaben auf, die in dem Zeitraum des Verlustes und der Sperrung getätigt wurden, sind diese umgehend zu melden.

Santander SunnyCard kündigen – so einfach geht‘s

Steht eine Kündigung der Kreditkarte im Raum, ergeben sich meist folgende Fragen:

  1. Ist mit der Kündigung eine Kündigungsfrist verbunden?
  2. Wo wird gekündigt?
  3. Wie läuft eine Kündigung ab?

Einer Kündigung mögen mehrere Gründe unterlegen. Möglicherweise hat sich die finanzielle Situation verändert, zum positiven oder negativen, oder die Leistungen anderer Kreditkarten sind interessanter und entsprechen den Bedürfnissen des Kunden mehr. Welcher Grund auch immer vorliegen mag, dieser muss in der Kündigung nicht erwähnt werden.

1. Ist mit der Kündigung eine Kündigungsfrist verbunden?

Nein. Bei der Kündigung der Santander SunnyCard unterliegt der Kunde keiner Kündigungsfrist. Der Vertrag kann ohne Probleme aufgelöst werden. Wird allerdings eine Kündigung seitens der Bank unternommen, gilt eine Frist von zwei Monaten. Innerhalb dieser Zeit hat der Inhaber die Möglichkeit, alle offenen Beträge wieder auszugleichen. Weitere Infos finden sich auch in den Kreditkartenbedingungen.

2. Wo wird gekündigt?

Eine Kündigung erfolgt immer an das Institut, welches die Kreditkarte dem Kunden ausgehändigt hat. In diesem Sinne geht die Kündigung an die Santander Consumer Bank. Die Karte kann nicht direkt bei MasterCard gekündigt werden, da dieses Unternehmen mit dem Vertrieb und der Ausgabe dieser Karten nichts zu tun hat. Diese Aufgabe wurde den Banken übertragen.

3. Wie erfolgt die Kündigung?

Eine Kündigung erfolgt meist schriftlich und wird per Einschreiben an die Bank gesendet. Die Angabe von Gründen muss nicht erfolgen.

Wichtig ist allerdings folgender Inhalt:

  1. Name des Kreditkarteninhabers
  2. Zeitraum der Kartengültigkeit
  3. Nummer der Karte
  4. Zeitpunkt der Kündigung
  5. Einzugsermächtigung widerrufen
  6. Eingangsbestätigung der Kündigung mit Datum erbitten

Nach Wirksamkeit der Kündigung sind die betroffenen Kreditkarten unaufgefordert der Bank wieder zu übergeben. Werden sie ab dem Zeitpunkt des Aufsetzens der Kündigung schon nicht mehr gebraucht, können sie entwertet, zum Beispiel durch Zerschneiden, und dem Schreiben mit beigelegt werden. Dabei handelt es sich um ein legitimes Verfahren.

Fazit: Schlichtes aber preiswertes Modell

Die Hauptkarte, sowie die Partnerkarte sind ohne Gebühr erhältlich und an keine weiteren Verpflichtungen gebunden. Vorsicht sollte beim Bargeldbezug gewahrt werden. Die Gebühren dafür sind recht hoch angesetzt. Auch wenn es sich bei Verfügungen aus dem Guthaben nur um 1,00 Prozent handelt, ist die Mindesthöhe von 5,25 Euro dennoch bemerkbar. Gerade, wenn im Ausland dann auch noch die Fremdwährungsgebühr hinzukommt. Ratenzahlungen sind generell nur bedingt zu empfehlen. Doch wer einen kurzfristigen finanziellen Engpass hat, kann mit der Santander SunnyCard sehr preiswert fahren. In den ersten 6 Monaten fallen keine Sollzinsen an. Und danach betragen sie auch vergleichsweise günstige 10,90 Prozent.

Vorteile

  • Keine Jahresgebühr
  • Ratenzahlungen möglich
  • 6 Monate zinsfreie Zahlpause
  • Sollzinsen im Vergleich niedrig

Nachteile

  • Hohe Bargeldabhebungsgebühren
  • Optionale Ratenversicherung recht teuer