Das Kreditkartenunternehmen Mastercard im Portrait

Das Unternehmen Mastercard ist weltweit eines der größten und bekanntesten Kreditkartengesellschaften, neben Visa. Im Jahr 1951 gegründet, beschäftigt Mastercard mittlerweile mehr als 6.700 Mitarbeiter. Weltweit werden die Kreditkarten von etwa 35 Millionen Händlern und an rund 1 Million Geldautomaten akzeptiert. In über 210 Ländern können Sie mit einer Mastercard bezahlen, auch in der jeweiligen Landeswährung.
Mastercard selbst, stellt keine Kreditkarten aus. Diese sind meistens über Banken erhältlich. Dazu schließt das Unternehmen mit den Kreditinstituten im Vorfeld Verträge über die Ausgabe von Karten (so genannte Issuing-Lizenzen).

Produktportfolio von Mastercard

Neben der Kreditkarte „Mastercard“ (früher bekannt unter dem Namen Eurocard), werden in Europa vor allem noch „Maestro-Karten“ ausgegeben. Landläufig wird die MaestroCard auch als EC-Karte bezeichnet. Sie wird vor allem in Verbindung mit einem Girokonto ausgestellt. Ähnlich wie mit einer Kreditkarte, können Sie mit einer MaestroCard sowohl in Geschäften bezahlen, als auch am Geldautomaten Geld abheben. In den USA sind noch zusätzlich die „Debit Mastercard“ beziehungsweise „Mastermoney“ erhältlich. In Osteuropa und im asiatischen Raum kommt vor allem die „MasterCard electronic“ zum Einsatz. Gelegentlich werden von einigen Banken auch die „Cirrus-Karte“ angeboten. Ob eine Mastercard als Karte mit Kreditrahmen oder als Prepaid-Kreditkarte ausgegeben wird, hängt von der kontoführenden Bank ab, nicht von Mastercard selbst. Auch die Gebühren für eine Mastercard, legt die Bank fest. Demzufolge gibt es kostenfreie Angebote, als auch kostenintensive Karten.

Der Mastercard Securecode

Unter dem Namen „Mastercard Securecode“ bietet die Kreditkartengesellschaft ein zusätzliches Sicherheitssystem bei Online-Bezahlsystemen an. Ursprünglich wurde dieses System von Visa entwickelt. Ziel ist es, das die Ausfallquote und das Betrugsrisiko wesentlich verringert werden. Händler, die dieses System nutzen, wird eine Zahlungsgarantie versprochen. In der Praxis sieht das so aus, dass Sie beispielsweise im Vorfeld ein zusätzliches Passwort vergeben müssen. Bei einer Transaktion mit „Mastercard Securecode“ wird dieses dann abgefragt. Möglich sind auch Abfragen von persönlichen Daten, die nur der Karteninhaber kennen kann, wie beispielsweise Geburtsdatum oder Geburtsort. Denkbar sind auch Ausgestaltungen, dass Sie per SMS eine TAN zugesandt bekommen, ähnlich wie beim Online-Banking. Wie die Authentifizierung genau abläuft, hängt vom Kartenausgebenden Kreditinstitut zusammen und kann demnach variieren. Der Einsatz des Mastercard Securecodes ist kostenlos und Sie brauchen keine Software dafür herunterzuladen.

Mastercard Paypass

„Mastercard Paypass“ ist eine kontaktlose Art zu zahlen. Wenn Ihre Mastercard diese Funktion unterstützt, genügt es, wenn Sie zum Bezahlen einfach Ihre Kreditkarte an ein entsprechendes Terminal halten. Sie müssen keine PIN eingeben, keine Unterschrift leisten oder sonst irgendwas. Unter Umständen genügt es sogar, wenn Sie Ihr Portemonnaie mit der Kreditkarte an das Lese-Gerät halten. Ein optisches und akustisches Signal bestätigt die Zahlung. Ihr Einkauf wird automatisch vom Ihrem Kreditkartenkonto abgebucht. In der Euro-Zone ist diese Bezahlweise auf ein Limit von 25 Euro beschränkt. Besonders geeignet ist dieses System überall dort, wo es schnell gehen soll: Tankstellen, Fast-Food-Restaurants oder Mautstationen. Laut Aussage von Mastercard handelt es sich um eine sichere Bezahlmethode, die der „normalen“ Kartenzahlung in nichts nachsteht. Es werden keine Sicherheitsrelevanten Daten übertragen. Außerdem muss die Karte in einem Abstand von höchstens 4 Zentimetern an das Lese-Gerät gehalten werden. Des Weiteren sind ungewollte Zahlungen und Mehrfachabbuchungen nicht möglich. Da dieses System noch relativ neu ist, ist auch die Akzeptanz noch nicht weit verbreitet. Weltweit gibt es etwa 300.000 Händler, bei denen Sie mit Paypass zahlen können.